Energiepolitik


«Nachhaltigkeitsinitiative»: Etikettenschwindel statt Klimaschutz

Die von der SVP Schweiz als «Nachhaltigkeitsinitiative» bezeichnete Initiative verspricht mit fragwürdigen Argumenten eine Lösung für Umweltprobleme der Schweiz. Ein genauerer Blick zeigt jedoch klar: Eine Begrenzung der Bevölkerung trägt nichts zum globalen Klimaschutz bei, gefährdet hingegen zentrale wirtschaftliche und versorgungsrelevante Interessen der Schweiz – insbesondere die bilateralen Beziehungen zur EU und das dringend benötigte Stromabkommen. Statt nachhaltige Lösungen zu fördern, lenkt die Initiative vom eigentlichen Handlungsbedarf im Klimaschutz ab.
Artikel - 27.05.2026

Stellungnahme zur Änderung der Gewässerschutzverordnung

Mit der Änderung werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um Abwärme und erneuerbare Untergrundwärme effizienter zu nutzen und saisonal zu speichern – insbesondere in tieferen oder für die Trinkwasserversorgung ungeeigneten Grundwasserleitern. Damit lässt sich der zusätzliche Winterstrombedarf für Heizen deutlich dämpfen; die Rede ist von einem Reduktionspotenzial von bis zu 3 TWh Winterstrom. Zugleich hält der Bund fest, dass das geothermische Potenzial unter Wahrung des Grundwasserschutzes erschlossen werden soll.
Position - 09.04.2026

Energiewende – Zentraler Beitrag zur Resilienz der Schweiz

Ein Energiesystem, basierend auf erneuerbaren Energien, ist möglich. Das zeigt die aktuelle Analyse von Axpo, welche damit zahlreiche andere Studien – wie beispielsweise diejenige der ETH, aber auch eigene Untersuchungen von swisscleantech – bestätigt. Die technische und wirtschaftliche Machbarkeit ist hinreichend belegt. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Umsetzung – und diese ist kein Selbstläufer. In einer Gesamtgüterabwägung sind wir nach wie vor überzeugt, dass ein erneuerbares System für den Klimaschutz, für die Versorgungssicherheit sowie auch für die Resilienz der Energieversorgung die richtige Lösung darstellt.
Artikel - 26.03.2026

Das Stromabkommen: Entscheidend für Netto-Null und die Versorgungssicherheit

Mit der heutigen Botschaft des Bundesrates zum Stromabkommen macht die Schweiz einen bedeutenden Schritt hin zu einer sicheren, finanzierbaren und zukunftsfähigen Stromversorgung, die für die Erreichung des Netto-Null-Ziels unerlässlich ist. Das Abkommen schafft verlässliche Rahmenbedingungen für die grenzüberschreitenden Stromflüsse und trägt dazu bei, die Stabilität des Schweizer Stromsystems zu stärken. Durch die vollständige Integration in den europäischen Strommarkt stärken wir zudem die Energiewende. swisscleantech unterstützt das Stromabkommen, auch weil es die einzige richtige Antwort auf die laufende Weiterentwicklung des europäischen Strommarktes ist – ein «Weiter-wie-bisher» ist keine Option!
Medienmitteilung - 13.03.2026

Klimafonds: Evolution statt Revolution

Die Schweiz hat ihr Netto‑Null‑Ziel klar definiert – wir sind aber nicht auf Zielkurs und es besteht Handlungsbedarf! Die Klimafonds‑Initiative setzt zur Erreichung dieses Ziels auf einen milliardenschweren Fonds ausserhalb der Schuldenbremse und damit auf einen riskanten Systemwechsel. swisscleantech plädiert stattdessen für die Weiterentwicklung bewährter Klimaschutz‑Instrumente, die weiter verschärft werden müssen – denn nur so werden wir Dekarbonisierung erfolgreich meistern!
Artikel - 12.02.2026